Fitness

3- Tage Saftkur- Rawlution

27. Dezember 2017

Mit Rawlution habe ich mich an meine erste Saftkur gewagt. Ich muss sagen, dass ich diesen Kuren bisher immer etwas negativ gegenüber behaftet war. Ob sich das bestätigt hat?

Im Zusammenhang mit diesen Kuren steht häufig auch immer der Gewichtsverlust. Damit ich das erst gar nicht beurteilen kann, habe ich mich zu Beginn der Kur nicht gewogen. Mein Ziel war es nicht, abzunehmen. Viel eher wollte ich einfach neue Erfahrungen sammeln. Ich bin prinzipiell sehr experimentierfreudig geworden, was Ernährung betrifft. Aus diesem Grund wollte ich sehen, was diese Kur mit meinem Körper macht.

Die 3- Tages Kur besteht aus 6 aufeinander abgestimmten Säften täglich. Die werden zu einem Wunschdatum gekühlt mit der Post angeliefert. Und liegen preislich bei 49,99€. Die Säfte von Rawlution kann man außerdem auch in einigen Supermärkten erwerben.

Tag 1:

Eine meiner größten Sorgen war tatsächlich, dass mir die Säfte nicht schmecken könnten. Aus diesem Grund verging der erste Tag echt schnell, weil ich immer zu gespannt war, wie mir der nächste Saft wohl schmecken würde.

Ich war an dem Tag ungewohnt viel zu Fuß unterwegs und machte auch Sport. Ich hatte den ganzen Tag über Energy, fühlte mich weder schlapp noch hatte ich irgendwelche anderen Beschwerden. Ich hatte am Abend Lust, auf was warmes, aber Hunger hatte ich keinen.

Tag 2:

Da ich inzwischen wusste, was auf mich zukommt, war ich weniger gespannt auf die Säfte. Den Tag habe ich hauptsächlich zuhause verbracht, weshalb mich öfter mal das Bedürfnis überkam, etwas zu essen. Aber nicht weil ich Hunger hatte, sondern eher gelangweilt war 😉 Das Hungergefühl hielt sich auch an diesem Tag in Grenzen.

Tag 3:

Wie gewohnt startet ich an diesem Tag mit einem Saft und trank die anderen über den Tag verteilt.  Am Abend wurden Daniel und ich spontan von Freunden eingeladen zum Essen. Da sie sich extra die Mühe machten und meinetwegen vegan kochten, aß ich „normales“ Abendbrot bestehend aus Nudeln mit Soja- Gulasch. Das schmeckte sogar so gut, dass ich zwei Portionen nahm. Ich wollte zum einen aus Höflichkeit nicht ablehnen, aber zum anderen anderen natürlich auch wegen des sozialen Aspekts. Auch wenn man sich für so eine Saftkur entscheidet, sollte man nicht zu verbissen sein, finde ich. Immerhin ist man nicht dazu gezwungen und kann freie Entscheidungen treffen.

Berry Babe als Favorit

Ich muss aber zu all dem noch erwähnen, dass ich an all diesen Tagen nicht komplett auf feste Nahrung verzichtet habe. Ich hatte täglich zwei Bananen und zwei Äpfel. Damit wollte ich einfach dem entgegenwirken, dass ich viel zu wenig Kalorien esse. Würde man nur die Säfte zu sich nehmen, ist man bei knapp 750 kcal. Da ich ohnehin schon sehr dünn bin, hatte ich Angst, dass mein Körper sich an den darauffolgenden Tagen zu sehr an die aufgenommenen Kalorien klammert und ich in einen sogenannten Hungerstoffwechsel reingerate. Das zu erläutern, würde aber jetzt den Rahmen sprengen.

Fazit

Um dem Körper einfach mal eine kleine Auszeit zu gönnen und ihn „Reset“ zu setzen, eignet sich die Kur wirklich gut. Ich war im Alltag keineswegs eingeschränkt, weil ich mich schlapp fühlte. Im Gegenteil: ich war den ganzen Tag über fit. Die Säfte eignen sich auch super als Snack zwischendurch und müssen nicht unbedingt als Kur getrunken werden. Sollte man vor haben, abzunehmen, ist das sicherlich der falsche Weg und wird nicht zum gewünschten Ziel führen. Das einzige, das man verliert, sind Wassereinlagerungen und Magen- und Darminhalt.

Ich würde die Saftkur immer wieder machen und kann es auch nur empfehlen, weil 3 Tage wirklich nicht lang sind und das Ziel ist absehbar. ich habe auf jeden Fall vor, so eine Kur nochmal zu machen. Beim nächsten Mal versuche ich es dann vielleicht auch, es „richtig“ durchzuziehen. 🙂

*Die Säfte wurden mir freundlicherweise von Rawlution zur Verfügung gestellt

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