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Reisetagebuch #3 Koh Samui

30. Januar 2017

Der Weg von Koh Phi Phi nach Koh Samui verlief alles andere als nach Plan. Wie bereits im letzten Post berichtet, hatte ich noch in Deutschland unsere Überfahrt gebucht- mit einem Highspeed Boot, um möglichst viel Zeit zu sparen. Heute bin ich natürlich schlauer. Hier also schon der erste Tipp: Nie solche Überfahrten von Deutschland aus buchen, ihr zahlt das Doppelte!

Nachdem wir also erst mit dem Boot nach Krabi sind und danach eine gefühlte Ewigkeit mit dem Bus unterwegs zum nächsten Hafen waren, wo wir dann wieder auf ein Schiff stiegen, kamen wir nach siebenstündiger Reise auf Koh Samui an. Und es verschlag mir die Sprache- und das nicht im positiven Sinne.

Ich saß völlig fertig im Taxi, weil das für mich ein Kulturschock war. Viele sagten immer, dass die Insel so wunderschön ist, aber das konnte ich zu dem Zeitpunkt definitiv nicht bestätigen. Alte Häuser, Armut und Schmutz. Ich war fix und fertig, hatte panische Angst, dass unser Hotel eine Bruchbude ist. Mental war ich schon darauf eingestellt, am nächsten Tag wieder abzureisen, wenn mir das Hotel auch nicht gefällt. Ich war wirklich nicht bereit, der Insel eine Chance zu geben.

Doch dann kamen wir im Kirikayan an und ein paar kleine Freudentränen flossen 😉 Das Resort war wirklich wunderschön und unser Zimmer ebenso. Mit 100 Quadratmetern war es größer als unsere Wohnung und mehr als ich mir gewünscht hatte. Leider funktionierte unser Wasser am Whirlpool nicht #firstworldproblems . Nachdem der Haustechniker das Problem nicht beheben konnte, bekamen wir ein Upgrade in eine 560 Quadratmeter große private Poolvilla und das war einfach nur der HAMMER! Das hat mir die Tage auf Koh Samui gerettet.

Koh Samui 3.11.2016

Wir kamen also am Abend an, gingen im Hotelrestaurant essen und zogen in unsere Poolvilla. Natürlich wurde der Pool auch noch getestet.

Koh Samui 4.11.2016

Am darauffolgenden Tag hat es geregnet. Das hielt uns aber nicht davon ab, die Insel zu erkunden. Wir haben uns einen Roller geliehen und sind los zum ersten Strand. Das Wasser war ruhig und da es geregnet hat, war der Strand komplett leer. Daher haben wir die Chance genutzt und sind Jet Ski gefahren.  🙂 Auf dem Heimweg sind wir zufällig am Fishermen’s Village vorbei gekommen. Das öffnet nur freitags. Wir hatten das Glück, dass wir genau gekommen sind, als es geöffnet hat. So konnte ich auch mal etwas von dem Ständen probieren, da zu dem Zeitpunkt ja noch alles sauber war. 😉 Im Fishermen’s Village findet man alles. Von Essen, bis Deko, Kleidung ist alles dabei.

Koh Samui 5.11.2016

Am Samstag besuchten wir das Wahrzeichen von Koh Samui- Hin Yai & Hin Ta. Das ist ein Felsen, der wie ein Penis aussieht. Außerdem gab es dort auch einen kleinen View Point, auf den wir hoch sind.

 

 

Danach sind wir zu einem Wasserfall gefahren- dem angeblich schönsten der Insel. Auf dem Weg dorthin sind wir an einer Elefantenfarm vorbeigekommen. Man hatte die Möglichkeit, sie auch zu reiten. Daniel und ich haben uns dagegen entschieden. Sie waren in Ketten gelegt und sahen unheimlich traurig aus. Also kauften wir Unmengen an Bananen und fütterten sie.

Danach gingen wir den Berg hoch zum Wasserfall. Und er war wirklich richtig richtig schön!

Koh Samui 6.11.2016

Das war auch schon wieder unser letzter Tag auf der Insel. Den starteten wir mit dem Besuch des Big Buddha. Danach fuhren wir weiter an die Tongson Bay, wir wir fast den gesamten Tag verbrachten. Wir haben am Strand gelegen und die Sonne genossen. Außerdem ist Daniel auch nochmal Jet Ski gefahren.

Wir haben an diesem Tag auch nochmal die Outlets auf Koh Samui besucht. Dort gab es aber auch nur Fälschungen oder die Sachen waren umgerechnet genauso teuer wie in Deutschland. Was auch verständlich ist wegen der sehr geringen Nachfrage. Immerhin kann sich dort kaum jemand Originale Nike Sneaker leisten.

Am Abend brachten wir unseren Roller wieder weg, packten unsere Sachen und gingen früh ins Bett.

Koh Samui 7.11.2016

Wir sind schon kurz vor 6 aufgestanden, weil das Taxi zum Hafen uns schon um halb 7 abgeholt hat. Das Hotel hat uns noch eine süße Lunch Box für den Weg gepackt und dann verließen wir die Insel auch schon.

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