Weekly Review

Weekly Review #23

6. September 2015

Das hat mich bewegt:
Seit Tagen, nein eher seit Wochen, begleitet mich ein leidiges Thema. Morgen steht der Abschied vor der Tür. Zwar ist er nur auf Zeit, 3 Wochen, und doch fühle ich mich, als wenn man mir die zweite Hälfte nimmt.

Und für gewöhnlich geht man nach der Arbeit nach Hause. Aber home is where the heart is und  was wenn das Herz am anderen Ende der Welt durch weiße Sandstrände läuft, dann gehe nicht nach Hause, sondern nur dahin, wo ich wohne. Und ich wünschte, ich könnte die Zeit vorspulen. Ich wünschte, ich würde auf der Couch sitzen und plötzlich wärst du wieder da, brächtest Blumen mit, wie immer.

Du hast versprochen, dass du bleibst und dass du mich fängst, wenn ich falle. Doch jetzt grade, wenn ich falle und versuche, mich fest an dich zu klammern, spüre ich nichts. Ich soll mich freuen für dich und irgendwo ganz tief da drinnen, da mache ich das. Weil ich dir nichts anderes wünsche, als dich glücklich zu sehen, dich lachen. Und dann im nächsten Moment denke ich mir, dass ich nicht dabei bin, wenn du lachst. Dass ich hier bin und warte, bis du wieder da bist. Dass ich darauf warte, dass die andere Hälfte im Bett nicht mehr leer ist.

Das hab ich gehört:
Und egal wie es einem geht, was man denkt, fühlt. Musik fängt dich immer und immer, gibt es ein Lied, dass genau passt. Dass du hörst und dich fragst, ob es für dich geschrieben wurde.

Aber wenn du’s mal riskiert und allein auf Reisen gehst, ist das eigentlich okay auch wenn du mir heimlich fehlst. Irgendwann kommst du zurück und ich warte hier auf dich und hoff‘, dass du mich nicht vergisst. Bring mir das Meer mit, ich wär so gerne mit dabei. Bring mir das Meer mit und fang die Wellen für mich ein.

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